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| Karikatur: Thomas Plaßmann |
Samstag, 1. Februar 2014
Wohin mit der Kohle?
Der Essener Karikaturist Thomas Plaßmann macht oft den Unterschied! Wenn ich mal wieder ein kostenloses Zwei-Wochen-Abo der Lokalzeitungen hier angeboten bekomme, dann wähle ich die NRZ - vor allem auch wegen Plaßmann, dessen oft geniale Zeichnungen dort erscheinen. In dieser Karikatur, die ich über Twitter gefunden habe, steckt so viel Wahres drin... proudly presented:
Donnerstag, 30. Januar 2014
Dröge Zeiten: Ein Jahr Medieneinfalt
Wer am Freitag noch nichts vor hat: „Dröge Zeiten: 1 Jahr westfälische Medien-Einfalt“ – so lautet der Titel eines Diskussionsabends, den der DJV NRW am Freitag (31. Januar) ab 19.30 Uhr im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund (direkt gegenüber dem Hauptbahnhof) veranstaltet.
Dabei geht es um den Rauswurf der kompletten Redaktion der Westfälischen Rundschau (WR) vor einem Jahr – und um die Folgen. 120 angestellte und 180 freie Redakteurinnen und Redakteure verloren ihre Jobs und Aufträge. Das ist die eine Seite.
Auf der anderen Seite verloren Zehntausende von Lesern ihre vertrauten Berichterstatter und Ansprechpartner. Seitdem fehlt auch eine engagierte Stimme im westfälischen Medienkonzert - obwohl die Zeitung WR als Zombie (fast überall) weiter erscheint, allerdings mit zusammengekauften Inhalten.
In drei Gesprächsrunden geht es darum, wie sich die Medien-Landschaft dadurch verändert hat. Für Kommunalpolitiker, Vereine, Leser. Auch Zeitungsforscher Horst Röper (Formatt-Institut, Dortmund) und Ulrike Kaiser (stellv. DJV-Bundesvorsitzende) beleuchten die Auswirkungen und wagen einen Blick nach vorn. Außerdem erzählen einige der Gefeuerten, welche neuen Projekte sie, auch zum Erhalt der Meinungsvielfalt in der Region, anstoßen konnten. (Siehe dazu auch: "Es tut immer noch weh", hier).
Dabei geht es um den Rauswurf der kompletten Redaktion der Westfälischen Rundschau (WR) vor einem Jahr – und um die Folgen. 120 angestellte und 180 freie Redakteurinnen und Redakteure verloren ihre Jobs und Aufträge. Das ist die eine Seite.
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| Karikatur: Karlheinz Stannies |
In drei Gesprächsrunden geht es darum, wie sich die Medien-Landschaft dadurch verändert hat. Für Kommunalpolitiker, Vereine, Leser. Auch Zeitungsforscher Horst Röper (Formatt-Institut, Dortmund) und Ulrike Kaiser (stellv. DJV-Bundesvorsitzende) beleuchten die Auswirkungen und wagen einen Blick nach vorn. Außerdem erzählen einige der Gefeuerten, welche neuen Projekte sie, auch zum Erhalt der Meinungsvielfalt in der Region, anstoßen konnten. (Siehe dazu auch: "Es tut immer noch weh", hier).
Durch den Abend führen als Moderatoren die beiden Journalisten Sascha Fobbe und Jürgen Hoppe. Kabarettist und Liedermacher Fred Ape wird den wortreichen Abend mit künstlerischen Beiträgen unterhaltsam unterbrechen.
Alle sind herzlich eingeladen! Der Nordstadt.Blog berichtet hier.
Mensch, Heiko... ausgezeichnet!
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| Karikatur: Heiko Sakurai |
Warum ich Karikaturisten - die Künstler unter den Journalisten - so bewundere, steht hier. Zum BDZV-Bericht geht's hier.
Donnerstag, 9. Januar 2014
Funke-Gruppe: Nienhaus wird gegangen
Christian Nienhaus soll vor Ablauf seines Vertrages gehen. Der Vorsitzende des NRW-Zeitungsverleger-Verbandes und Manager der Funke-(früher WAZ-)Gruppe hatte schon Springer nicht gerade freiwillig verlassen. Nun wollen ihn also auch die Funke-Besitzer loswerden. Angeblich gibt es Differenzen in Sachen Ankauf der Springer-Titel.
Nienhaus steht in Essen für den Abbau von Hunderten von journalistischen Arbeitsplätzen, für die dutzendfache Schließung von Redaktionen, für die Erfindung einer Zeitung aus Fremdinhalten ohne eigene Redakteure. Und er stand wie kaum ein anderer für die Diskrepanz zwischen Sonntagsreden und Montagstun. Lokales ist die Zukunft; ja, deshalb haben wir es auch fast kaputtgespart.
DJV-Vorsitzender Michael Konken fand deutliche Worte. Er forderte die Gesellschafter der Funke-Mediengruppe auf, den frei werdenden Chefposten von Christian Nienhaus mit einer kompetenten Verlegerpersönlichkeit neu zu besetzen: „Die zahlreichen Journalistinnen und Journalisten, die für die Funke-Mediengruppe arbeiten, haben eine verantwortungsbewusste und kompetente Führung verdient, die einen ehrlichen publizistischen Anspruch mitbringt.“ Funke solle den Chefwechsel zum Anlass nehmen, fordert Konken, "den seit Jahren praktizierten exzessiven Sparkurs zu verlassen und wieder in journalistische Qualität zu investieren".
Konkens Klartext: „Wer ein Zeitungshaus wie einen Ramschladen führt, mit der WR einen Zombie als Zeitung anbietet und die Nähe zum Leser aufgibt, darf sich nicht wundern, wenn sich Leser und Anzeigenkunden mit Schaudern abwenden.“
Angeblich haben die Gesellschafter der Funke-Gruppe bereits einen Nachfolger. Bülend Ürük berichtet auf newsroom so. Der Pottblog dokumentiert hier eine Erklärung der Funke-Besitzer.
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| Modell erfolgreich ausgehöhlt: Der eine ist schon weg, der andere bald
Karikatur: Karlheinz Stannies
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DJV-Vorsitzender Michael Konken fand deutliche Worte. Er forderte die Gesellschafter der Funke-Mediengruppe auf, den frei werdenden Chefposten von Christian Nienhaus mit einer kompetenten Verlegerpersönlichkeit neu zu besetzen: „Die zahlreichen Journalistinnen und Journalisten, die für die Funke-Mediengruppe arbeiten, haben eine verantwortungsbewusste und kompetente Führung verdient, die einen ehrlichen publizistischen Anspruch mitbringt.“ Funke solle den Chefwechsel zum Anlass nehmen, fordert Konken, "den seit Jahren praktizierten exzessiven Sparkurs zu verlassen und wieder in journalistische Qualität zu investieren".
Konkens Klartext: „Wer ein Zeitungshaus wie einen Ramschladen führt, mit der WR einen Zombie als Zeitung anbietet und die Nähe zum Leser aufgibt, darf sich nicht wundern, wenn sich Leser und Anzeigenkunden mit Schaudern abwenden.“
Angeblich haben die Gesellschafter der Funke-Gruppe bereits einen Nachfolger. Bülend Ürük berichtet auf newsroom so. Der Pottblog dokumentiert hier eine Erklärung der Funke-Besitzer.
Geierabend: Späßchen in der Grube
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| Geierabend-Motto diesmal: Späßchen in der Grube |
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