Samstag, 26. Januar 2013

Osterschock beim Blättern

Buchhandlungen. Orte der Fantasie, der Fabulierkunst, der Erklärungen, der Vordenkerei. Viele Bücher sind ihrer Zeit voraus. Seit heute weiß ich: Das gilt auch für Buchhandlungen.

Osterhasen bei Thalia.

Wir haben noch Januar. Draußen schneit's. Wir sind gerade erst dem geschäftstüchtigen Weihnachtsrummel entkommen, haben die knallige Silvesterlaune verloren. Und schon mümmelt's vor den Büchertischen - dabei sind es doch noch 65 Tage bis zur (F)Eierei.

Keine Ahnung, ob in den Supermärkten auch schon der Hase los ist. Und wenn, fiel es mir nicht so auf wie in der Buchhandlung. Vor lauter Oster-Schock habe ich noch einen Krimi für das Regal mit den ungelesenen Büchern gekauft. Ich kann halt an keiner Buchhandlung vorbei gehen.

Beim Durchstöbern fiel mir übrigens auf: In einigen Krimis sind statt der bisher üblichen Old-Media-Redakteure von Fernsehen, Radio oder Zeitung, die pfiffig irgendwelche Straftaten klären, nun Online-Reporter als Helden am Werk. Insofern sind Buchhandlungen nicht nur voraus, sondern auch auf der Höhe der Zeit.

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