Mittwoch, 9. Januar 2013

Die Künstler unter den Journalisten

Warum ich Karikaturen so liebe? Sie sind ein wichtiger Teil der Medien, vor allem unserer Zeitungen. Stehen meist auf Seite zwei, oben oder unten. Ihre Schöpfer lassen mit wenigen Strichen so manchen langen Leitartikel überflüssig (oder verständlicher) erscheinen. Sie machen mit spitzer Feder Meinung. Oder einfach nur treffenden Spaß.

Was die spöttischen Über-Zeichner von einigen schreibenden Kommentatoren unterscheidet? Sie sagen nicht „jein“. Die Künstler unter den – jawohl! – Journalisten bringen die Polit-Welt auf den Punkt. Ihre Karikaturen stellen klar oder bloß. Gestricheltes Politkabarett vom Feinsten, zum tägliche Verbrauch.
Berndt A. Skott - wie er
sich selbst zeichnet

Heiko Sakurei - wie
er sich selbst zeichnet
Karikaturisten geht es nicht viel anders als freien Fotografen oder freien Schreibern: Sie werden gern mit ganz wenig Geld für ganz viele Rechte und Nutzungen abgespeist. Außerdem wird ihr journalistischer Beitrag zur Medienwelt und zur politischen Bildung häufig unterschätzt.
 
Karikaturen werden in diesem Blog stets zu finden sein, nicht nur meine Versuche, künftig auch Strich-Kunst von Karikaturisten, die diese Bezeichnung wirklich verdienen. Einige davon durfte ich schon vor Jahren beim Zeichner-Stammtisch in Düsseldorf (sie nennen ihn „Rheinische Humor Verwaltung“) kennenlernen.

Berndt A. Skott (69, Düsseldorf, www.berndtaskott.de) zum Beispiel. Oder Heiko Sakurai (41, Köln, www.sakurai-cartoons.de). Beide gehören zur klein gewordenen „Bundesliga“ der politischen Karikaturisten. Und beide sind so lieb, mir zu gestatten, ab und zu ein paar Werke von ihnen hier zu zeigen.

Hach, ich freue mich darauf.

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